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Für die meisten von uns ist Regen ein guter Grund eine kurze Fotografieauszeit zu nehmen. Dabei kann kann man mit der Kamera genau so kreativ sein als wenn die Sonne scheint und die Bilder sehen sogar teilweise interessanter aus.


Natürlich ist es wichtig die Kamera zu schützen. Sichere die Kamera so, dass weder Feuchtigkeit in die Kamera noch in das Objektiv dringen kann. Eine kostengünstige Lösung ist eine Tüte zu nehmen und sie mit einem Gummi um das Objektiv zu fixieren.


  • übe zu Hause wie du am besten die Bilder machen willst. Du kannst die manuelle Einstellungen im Haus grob festlegen
  • solltest du die Tüte entfernen, dann entsorge sie und nehme eine frische wenn es erneut beginnt zu regnen
  • sorge dafür, dass du selbst trocken bleibst und ziehe lieber eine Regenjacke mit Kapuze an als mit einem Schirm zu hantieren


Wie kannst du das Regenwetter ausnutzen?


  1. du kannst von der trockene Wohnung aus fotografieren und durch die Fensterscheiben fotografieren
  2. warte bis der Regenguss vorbei ist und gehe dann erst raus um zu fotografieren
  3. fotografiere den Regen wie er fällt



  1. Aus dem Fenster


  • hier kannst du Regentropfen auf der Fensterscheibe fotografieren (scharf abbilden) ODER durch die Regentropfen fotografieren und den Effekt als natürliche Unschärfe nutzen.
  • möglicherweise wurde das Fenster von Regentropfen verschont, denn Regentropfen auf Scheiben gibt es nur, wenn der Regen vom Wind auf die Scheiben geklatscht wird. In dem Falls kannst du einfach das Geschehen aus dem Fenster beobachten und wenn was interessantes passiert einfach abknipsen. Das kann alles sein, aber besonders interessant sind natürlich Menschen: vielleicht läuft jemand mit einem bunten Schirm vorbei, oder wird von einem vorbei fahrenden Auto der durch eine Pfütze fährt nass gespritzt (ist ein bisschen gemein, ich weiß, aber es ist mir selbst die Tage erst passiert und meine Empörung hätte sicher für ein gutes Bild gesorgt.


  1. Nach dem Regenguss


  • Pfützen sind besonders tolle Motive, vor allem wenn sich etwas in ihnen spiegelt. Platziere dich so, so dass das Pfützenbild am besten zur Geltung kommt und warte bis die Pfütze ganz still ist. Ansonsten wenn sich nichts in ihr spiegelt, dann kannst du ein Stein reinwerfen und die Ringe fotografieren - versuche interessante Perspektiven einzunehmen.
  • Regentropfen: hier kannst du auch die Pflanzenweit mit einbeziehen, weil besonders sie sehen ganz anders aus mit Regentropfen als ohne.
  • Nasse Flächen: besonders Glas und Metall sehen gut aus, wenn sie nass sind - es können Tropfen oder ganze Flächen nass sein. Nässe macht alles glänzend und irgendwie lebendiger. Nutze es in deinen Bildern und versuche interessante Kompositionen aus, damit das Licht gut eingefangen wird.


  1. Regen


  • fotografiere durch den Regen und suche interessante Kulissen im Hintergrund. Gut ist wenn das Grau von Regentagen mit bunten Farben kombiniert wird, z.B. bunte Autos, Autolichter, Schirme, Gummistiefel, Blumenbeete, Geschäftsfronten, Leuchtreklame
  • ganz drastisch sind Bilder wie Autos durch Pfützen fahren - zoome lieber heran und versuche auch die Bewegung einzufrieren.
  • ein Regenguss kann auch eine beruhigende Wirkung ausstrahlen, wenn er in der richtigen Kulisse eingefangen wird. Beispielsweise im Wald oder im Park oder vor einem neutralen Hintergrund.

Bildnachweis: owik2 / photocase.de