Minimalismus in der Fotografie

In einer Zeit in der  es immer MEHR gibt, ist der Anblick auf ein minimalistisches Bild eine reine Wohltat für die Augen und auch für das Gehirn. Der Betrachter versteht die Tiefgründigkeit der Bildaussage mit einem Blick.

Die Bilder vereinbaren eine intellektuelle Gestaltung mit Beständigkeit und verleihen dadurch ein Sinn von Geborgenheit.

Es gibt verschiedene Merkmale die dir helfen werden deine Bilder minimalistisch zu gestalten. 

Zu Beginn ist es wichtig das Hauptmotiv zu studieren.

Stelle dir die Frage: welche Aussage möchte ich mit dem Bild am Ende vermitteln?

Auch wenn das Foto seine Geschichte in wenigen Sekunden vermitteln kann, sind die Bilder in den seltensten Fällen Schnappschüsse. Im Gegenteil, denn die Gestaltung muss gut überlegt sein.

Hier sind ein paar Hintergrundgedanken für die Gestaltung deines minimalistischen Fotos:

Das Hauptmotiv soll wenig Platz im Foto einnehmen und sich trotzdem vom Hintergrund absetzen. Das kann man durch einen starken Kontrast zwischen den beiden erzeugen. Beispielsweise kann eines davon hell das Andere dunkel sein, oder eines bunt und das Andere dezent oder natürlich aus zwei starken Farben die einen Kontrast zueinander bilden.

Beliebte Motiven sind Gebäude - achte auf absolute Gradlinigkeit und auch Objekte und Personen die nur wenig Raum einnehmen.

Ein Foto von markusspiske / photocase.de

Schatten können den Kontrast verdeutlichen und deshalb eignen sich minimalistische Fotografien perfekt für die  Fotografie in der Mittagssonne - wohl gemerkt, einer der ungünstigsten Lichtverhältnisse für alle anderen Arten der Fotografie.

Verwende ein hohe Blende um möglichst viel Schärfentiefe in das Foto zu bekommen.

Negativ Space / White Space soll ein Großteil des Bildes einnehmen. Diese Fläche erzählt die Geschichte und legt das Fundament damit das Hauptmotiv hervorgehoben wird.

Das Wichtigste ist das Fehlen von Unruhe. 

Ein perfektes Rezept für minimalistische Bilder ist: Negativ Space + ein Hauptmotiv gekonnt platziert + die richtige Menge an Schärfentiefe.

Was sind deine Erfahrungen mit der minimalistische Fotografie? Benutze die Kommentarfunktion unter dem Beitrag.

Girls with Cameras Workshops in dem es u.a. um Minimalismus geht:

***Sisu*** gibt es eine Anleitung wie du die Minimalismus nutzen kannst um selbst in Erfahrung zu bringen welche Motive dir selbst am liebsten sind - dieser Workshop ist ein Wegweiser wie du zu dir selbst zurück kehrst und sich das in deiner  Fotografien widerspiegelt - anstatt nach Motiven zu suchen die sich als „gutes Bildmaterial“ erweisen, lernst du Motive zu erkennen die dir gut tun und sie in einem Foto zu verwandeln.

Mehr Infos (gibt es ab Samstag)

„Soul Photography“ gibt es eine Anleitung wie du Geschichten mit deinen Bilder erzählen und Träume erwecken kannst.

Mehr Infos

Und falls du insgesamt mehr Infos über Kamera-Tech oder fotografisches Grundwissen erfahren möchtest sind diese Workshops perfekt: 

„Fokus“ - lerne wie du immer die richtige Menge an Schärfentiefe für deine Bilder einstellen kannst, so wie gekonnt und bewusst über- und unterbelichten. 

Mehr Infos

„Step by Step“ - gute Fotos sehen nur gut aus, wenn die Fotografin ihre Kamera richtig ausgerichtet hat - für jedes Motiv gibt es ideale Perspektiven und Kameraeinstellungen welche den besten Bild-Look für deine Bilder garantieren. In diesem Workshop werden die 20 beliebtesten Fotografiethemen unter die Lupe genommen und genau erklärt wie du sie am besten aufnehmen solltest. Das sind die absolute Grundlagen der Fotografie.

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