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Auch wenn wir Bilder fotografieren, die uns in erster Linie gefallen, ist es trotzdem schön, wenn andere sich auch von deren Anblick erfreuen. Jeder Künstler malt Bilder, die ihm gefallen - aber er hofft eine seelische Verbindung mit anderen Menschen aufzubauen, in dem möglichst viele Menschen seine Bilder kaufen und zu Hause aufhängen.


Es liegt in der menschlichen Natur bewundert werden zu wollen und sich mit anderen Menschen verbinden. Zwischenmenschliche Verbindungen kommen sogar kurz nach dem Verlangen nach Essen und Wärme. 


Du kannst eine zwischenmenschliche Verbindung mit Menschen aufbauen, die ähnlich denken wie du. Als Fotografin ist das nur möglich, wenn du Bilder in deinem eigenen Stil zeigst, damit jemand mit einem ähnlichen Geschmack sie mögen kann.


Eine Zwischennotiz: es gibt unzählige Bilder in meinem Archiv, die ich über die Zeit fotografiert habe und als ich kreuz und quer alles mögliche auf meiner Facebookseite gepostet habe, die in den Himmel gelobt wurden - die ABSOLUT NICHT zu meinem fotografischen Stil passen. Es wäre fatal, wenn ich meinen Instagram Feed mit solchen Bildern schmücken würde, denn ich würde ein falsches Bild von mir abgeben.


Wenn du am Anfang stehst, ist es zuerst wichtig Bilder, die sich ähneln zu posten und somit dein Following aufbauen. Diese Art von Follower sind wichtig, denn sie werden dir entweder, mit haufenweiser „likes" beweisen, dass die Bilder wirklich gut sind, oder dir durch ein Mangel an „likes" vermitteln, dass das eine oder andere Foto deinen „guten Standard“ nicht erreicht hat.


Was können dir Follower noch bieten?


  • angenommen du hast ein Hobby und möchtest mehr Menschen mit dem gleichen Hobby erreichen, dann kannst du auf Instagram Bilder von deiner Reisen, Bücher, Kochkünste, Gebasteltem etc. posten und ein Community aufbauen und neue Freunde finden, die deine Leidenschaft teilen.


  • wenn du dein Hobby zum Beruf machen willst, z.B. Kochen, kannst du einen wunderbaren Feed aufbauen, in dem du wunderschöne Fotos zeigst und den Link in deiner Bio postest.


  • bist du politisch oder umwelttechnisch interessiert etc, dann kannst du mit einem großen Following deine Meinung mehr „an den Mann“ bringen - die Bilder sind dann Themenentsprechend präsentiert.


Menschen tendieren das gleiche zu machen, was die anderen machen. Wenn du nur 20 Follower hast und aber 100 Bilder im Feed, dann schreit das nicht gerade lohnenswert. Deshalb lohnt es sich den Feed mit wenigen guten Bildern aufzubauen, die aber gut zusammenpassen und die Aussage tragen, welche du vermitteln willst.


  • hast du ein Kleinunternehmen, dann kannst du deine Ware präsentieren und einen Link in deine Bio zu deiner Verkaufsseite platzieren - natürlich gilt auch hier, desto mehr Follower, desto höher sind die Chancen was zu verkaufen.


  • hast du gewusst, dass du deinen Blog vermarkten kannst. Weil mehr Menschen bei Instagram vorbei schauen, als auf deinem Blog, macht es Sinn einen Micro-Blog bei Instagram zu führen und deine Besucher mit einem Link in deiner Bio zu deinem Blog zu führen. Desto mehr Leute die du zu deinem Blog führen kannst, desto besser stehst du bei Google da. Außerdem kannst du Partnerlinks in deinen Blog setzen oder bei Google AdSense für andere Firmen werben und wenn jemand darauf klickt verdienst du jedes mal ein paar Cent. Das sind nur zwei von sehr viele Möglichkeiten, was du mit deinem Blog machen kannst.


Wenn du mehr als 10.000 Follower hast, dann kannst du Links in deine Storys setzen, die direkt zu einer bestimmten Seite führen, anstatt sie über deine Bio zu leiten - eine ganz geniale Sache, denn ich verfüge seit kurzem über diese Funktion und habe etliche Workshops direkt über meine Stories verkaufen können.


Viele Follower = viel Einfluss und es kann so weit kommen, dass Firmen dich bezahlen, damit du sie in deinen Stories etc erwähnst. Du wirst kostenlos in Restaurants essen können, gratis in Hotels übernachten können und vieles mehr. Es gibt Instagrammer, die 5-6-7 stellige Summen verdienen……


…. und am Anfang waren sie alle nur ein Mädchen mit einer Kamera wie du.