Instagram – ein paar Vor- und Nachteile

Instagram ist natürlich eine Bereicherung für jeden Fotograf. Keine Frage!

Dort kann man seine besten Werke zeigen und auch Unmengen an Inspiration von anderen bekommen. Mittlerweile kann man direkt über den Accounts der User einkaufen, ohne Instagram zu verlassen. Du kannst auch Accounts folgen ohne zu fragen (wenn sie nicht auf privat eingestellt sind)  und die letzten Bilder die du ge-liked hast sind archiviert. Du kannst auch Bilder speichern die dir gut gefallen. Insgesamt bietet Instagram einen Reichtum an Möglichkeiten für alle Menschen die gerne Bilder mögen – und zum Glück gibt es viele davon

Bei den Recherchen für meinen Workshop: “Grundlagen & Stil-Findung in der Fotografie” habe ich für das Kapitel “Dein Online Auftritt” einige Möglichkeiten der Bildpräsentation im Netz genauer unter die Lupe genommen und da sind mir einige Nachteile von Instagram aufgefallen.

Ich weiß nicht wie dein Umgang mit Smartphones ist, aber ich besitze zwar eins, aber es ist ein iPhone 5 und so langsam, dass es keinen Spaß mehr macht. Die Tatsache, dass ich immer zum Smartphone greifen muss um ein Bild bei Instagram hochzuladen ist extrem nervig.

  1. ich muss irgendwie das Bild von meiner Festplatte* auf mein Smartphone laden – vielleicht bin ich wirklich zu blöde, aber ich habe sie sonst wirklich als Facebook Nachricht an meinen Mann geschickt und sie dann zu meinem  Bildarchiv ins Handy kopiert. Eine zeitlang habe ich die Bilder bei Flickr deponiert und sie nach und nach von dort aus veröffentlicht.
  2. ich tippe nicht gerne am Handy. Für mich ist Nachrichten schreiben nervig, weil ich mich ständig vertippe – und ich habe wirklich kleine Finger.

Mittlerweile, weil ich Instagram geschäftlich nutze, habe ich Planoly abonniert. Hier kann ich meinen  Feed planen, die Beiträge am Laptop schreiben und durch die Planoly App, kann ich die Bilder zu Instagram transportieren.

Nur wer will schon ca. 15 € im Monat ausgeben, nur um Bilder bei Instagram hochzuladen?

*Instagram ist eigentlich eine reine Smartphone App und wurde einzig und alleine kreiert um Smartphone Bilder zu präsentieren. Ich möchte aber lieber die Bilder aus meinem Archiv präsentieren, weil sie einfach besser sind – und vor allem ist die Qualität einfach um einiges besser als das was mein iPhone 5 hergibt.

Das nächste Problem, ist das man kein System hat. Alle Bilder werden der Reihe nach gezeigt, ob sie zusammen passen oder nicht. Das ist ein bisschen frustrierend, weil nur ein stimmiger Feed zieht neue Follower an sich. In meinem ersten Account Morningside.life zeige ich Smartphone Fotos (ich habe versucht zur Beginn mich an die Regeln zu halten), Urlaubsfotos und Fotos von meinen Hunden. Jeweils mit passenden Hashtags. Durch diese Hashtags habe ich Follower bekommen, aber dann wieder verloren, weil wenn mir jemand wegen meinen Hundefotografien folgt, dann wundern sie sich, wenn sie auf einmal Fotos aus Amsterdam (ohne Hund) in ihrem Feed haben.

Gut, es geht nicht nur um Follower, aber wenn ich diesen Account anschaue, dann regt es mich selbst auf.

Willst du die verschiedenen  Genres deiner Fotografie zeigen, dann musst du sie in verschiedene Accounts beherbergen. Diese Accounts musst du auch alle pflegen und füttern. Für jeden Account muss du ein neuen Namen anlegen.

Die Suche nach Bildern  zu einem  bestimmten Thema ist auch extrem schwierig, denn es geht fast nur über Hashtags. Wenn du zum Beispiel #Dubai eingibt, dann kannst du Gift nehmen, dass ein großer Teil der Bilder Urlaubsfotos vom Abendessen oder vom jeweiligen Hotel von irgendwelchen Reisenden zeigt. Um gute Fotografien zu einem bestimmten Thema zu finden muss man sehr gezielt suchen und viel Geduld mitbringen.

Nichtsdestotrotz liebe ich Instagram sehr, es macht einfach Spaß und es wird immer vielseitiger.

Eine gute Alternative ist aber Flickr. Hier kannst du sehr guten Fotografen folgen und selbst einen Account mit verschiedenen Alben anlegen. Die Bilder können von dort aus überall verteilt werden und du kannst dich auch von überall auf deinen Account verlinken lassen.

Vielleicht hast du Lust deine Erfahrungen mit Instagram in dem Beitrag zu erzählen. Hast du Lust, dass dich andere Fotografen und Interessierte folgen, dann kannst du deinen  Account in den Beiträgen verlinken. HIER ist mein Girls with Cameras Account.

Das geht folgendermaßen:

Gehe zu:

https://www.instagram.com

  • logge dich ein
  • gehe zu deinen Account (oben rechts auf das Männchen klicken)
  • kopiere den Link in die Adressenszeile deines Browsers (dort wo du sonst die Website die du besuchen möchtest einträgst).

30 Comments

  1. Ich nutze Instagram sowohl für meine schönsten Smartphone- als auch Kamera-Bilder. Dabei ist es für mich sehr praktisch, dass von der Sony Alpha 6000 die Bilder auch direkt ans Smartphone geschickt werden können, ohne Umweg über Laptop, PC oder Mail. Das mit den verschiedenen Kanälen zu verschiedenen Themen habe ich jetzt auch schön öfter gesehen, möchte es aber eher nicht für mich.
    Dafür habe ich noch einen Foto-Blog (http://www.10outof100.de), auf dem ich meinen schönsten Bildern mehr Raum geben kann, als über den Instagram Feed. Bei Instagram gibt’s generell überwiegend Reise-, Natur- und Design Fotografie. Und via Instagram Stories alles zwischendrin bzw. tagesaktuelles. https://www.instagram.com/pina_me/

  2. Ach, liebe Dawn, ich bin immer noch mit meinem uralten S4 unterwegs bei Instagram… 😉 Von der Schnelligkeit, bzw. Langsamkeit geht es, aber das Tippen auf dem kleinen Teil ist schon eine Qual… *lach… Ich habe das Kindle Fire und darauf jetzt Insta runtergeladen. Aber die Fotos erstmal über den Facebook-Umweg, das bleibt. nur die Tasten zum Schreiben sind besser zu bedienen…

    https://www.instagram.com/hannelorewiechmann/?hl=de

  3. Hi Dawn – ich bin amüsiert, denn es ist ja fast Gedankenübertragung. Seit Tagen überlege ich herum, bei Facebook einen Post zu erstellen, in dem sich Instagramer finden können. Und mir geht es auch so, dass mich viele Objekte/ Themen interessieren und ich mich so ungern festlegen wollte. Daher habe ich inzwischen (es ist mir ein bisschen peinlich 🙂 vier (!) Accounts. Ich schaffe es aber zeitlich nicht, sie täglich zu füttern 🙂 Ja, Follower springen teilweise ab, aber was soll es… wir fotografieren doch für uns selbst und nicht dafür, 10, 50 oder 200 Follower mehr zu haben. Von diesem Run auf “Likes” muss man sich irgendwann lösen 🙂 Gelingt mir aber auch nicht vollständig 🙂

    Hier meine Accounts:

    Citys & Villages (ich liebe Häuser)
    https://www.instagram.com/deradeeni/

    Natur
    https://www.instagram.com/plantarine/

    “Reduktion”: Minimal, simple, monochrom oder schwarz-weiß…
    https://www.instagram.com/___huhy/

    Experimentell und bunt:
    https://www.instagram.com/mircalisa/

    1. Hallo Jana, vielen Dank. Die meisten Handys bringen kleine Bildbearbeitungsprogramme mit. Wenn Du ein Foto öffnest, gehst Du auf “bearbeiten”. Dort kann man je nach Handy Filter, Effekte etc. finden. Die Farben kommen vor allem durch den Effekt “Negativ” zustande und Änderungen in der Farbe. Viel Spaß 🙂

  4. Da ich häufiger Fotos vom Handy auf andere Geräte übertrage und eben auch umgekehrt, ist mein Zwischenspeicher eine Dropbox, in die auch gleich die Fotos vom Handy zum Backup wandern. Dann kann ich auch Fotos, die auf dem Handy gemacht sind auf dem Desktop-Rechner bearbeiten, ohne ein Kabel anschließen zu müssen. Der Export aus der Dropbox zu Instagram funktioniert über die Dropbox App (ich habe Android) kinderleicht.
    Ich habe zwei Instagram-Accounts, auf dem einen bin ich faul: https://www.instagram.com/naninana1066/
    und auf dem anderen superfaul (hier sind zur Zeit nur ein paar SW-Fotos): https://www.instagram.com/completely.at.ease/
    Aber Planoly werde ich demnächst ausprobieren! [Wenn mich mal die Instagram Arbeitwut packt… ;-)]

  5. Hallo ihr Lieben,
    ich benutze Instagram auch seit einiger Zeit. Es macht Spaß, aber kostet manchmal auch einfach nur Zeit und Nerven. Bisher habe ich das LR Instagram Plugin für Lightroom verwendet, so dass ich meine bearbeiteten Bilder direkt von Lightroom in Instagram posten kann, was meistens () ganz gut funktioniert.
    Gerne könnt ihr mal bei mir vorbeischauen. Nicht täuschen lassen, Instagram ist mein “Baby”, da hält sich meine bessere Hälfte komplett raus, da er garnicht weiß wie das alles funktioniert….
    https://www.instagram.com/placestogetlost.de/

  6. Hi Leute!
    Ich bin zwar kein “Gril with camera”, sondern “boy with camera”, aber ich lese her trotzdem gerne mit.
    Kompliment für Dawn, du machst das hier sehr gut 🙂
    Obwohl ich Hobbyfotograf bin, würde ich auf Instagram nicht (oder schon lange nicht mehr) Privatfotos hochladen, unbearbeitete Fotos (so, direkt “out of cam”) erst gar nicht. Dort kommen ausschliesslich meine bearbeitete und für Instagram optimierte Fotos.
    Was hochladen von Fotos angeht, gibt es genug Möglichkeiten, das vom Computer zu machen. Aus Lightroom aus ist zwar komfortabel, aber oft werden Fotos mit Photoshop weiter bearbeitet und dann wird alles noch umständlicher. Wer aber z.B. Safari Browser verwendet, kann einfach auf Entwickler-User Agent-Safari — IOS 10 — IPhone gehen und schon bekommt man alle Buttons zu sehen (und zu verwenden), die man sonst am Smartphone auch hat. Auf +Button klicken und Foto von der Festplatte auswählen und hochladen. Vorteil: man kann Fotos vorher mit Photoshop gezielt für verschiedene Social Media Plattformen optimieren, auf der Festplatte entsprechende Versionen des Bildes speichern und (auch auf Instagram) direkt hochladen.
    http://www.instagram.com/zmarmakovic
    http://www.facebook.com/marmakovic

  7. Liebe Dawn,

    wie alle anderen hat auch mich dieser Umweg von Laptop über Handy zu Instagram genervt. Eines Abends habe ich mal gegoogelt und siehe da, es gibt eine Alternative. Das Programm heißt Gramblr und ist selbsterklärend. Man registriert sich kurz und schon kann es losgehen. Zwar kann man die Bilder nur nacheinander hochladen, aber man kann auch noch Text einfügen und seine Hashtags ebenfalls. Auch Filter kann man drüber ziehen.
    Ich nutze es um meine Bilder hochzuladen und war bis jetzt immer sehr zufrieden. Vielleicht war der Tipp ja hilfreich. Liebe Grüße Andrea.

    Bei Instagram findet man mich unter http://www.instagram.com/andreareutter
    Das Konto ist auf privat, ich nehme aber gerne Aboanfragen an.

  8. Ich nutze Instagram seit einiger Zeit und es macht mir riesigen Spaß. Am Anfang hatte ich überhaupt keinen Plan was ich da mache – z.B.habe ich keine Hashtag benutzt – wußte nicht mal was das ist. Jetzt wird es schön langsam. Ich übernehme die Fotos von der Kamara über Wlan direkt aufs Handy und bearbeite dann mit Snapseed. Das geht gut und schnell. Meist schreibe ich nicht allzuviel zu den Fotos dazu. Die Bilder sind bunt gemischt – also kein Thema wie: Hunde, Pflanzen,… Ich poste was mir Spaß macht, was mir gefällt oder mich bewegt. Vor einem Monat habe ich dann auch einen kleinen Blog gestartet – auch in erster Linie , weil es mir Spaß macht. Mal schauen was daraus wird.
    Nun ja – was ich so bis jetzt gelernt und gelesen habe, mache ich ziemlich viel falsch auf Instagram – und auch auf meinem Blog. Ich bin noch am herumexperimentieren – auch das kann Spaß machen 😉

  9. Ich benutze gerne Instagram, weil es dort so viele tolle Bilder zu entdecken gibt! Da ich meine Fotos nur mit dem Smartphone aufnehme, hab ich zum Glück die Probleme mit dem Hochladen am PC nicht; aber wie ich in den Kommentaren hier lesen konnte, gibt es ja doch einige Alternativen zum Hochladen 🙂
    https://www.instagram.com/simone_steeb/?hl=de

  10. Sehr gute Agumente das stimmt natürlich,
    ich nutze seit kurzem Instagram zum Fotos posten und verbreiten ;), ich gestalte meinen Feed so wie er mit gefällt. Also sehr gemischt..
    Aber natürlich gefällt das dem ein oder anderen nicht. Man kann ja auch nur mal vorbei schauen und sich die Bilder angucken die einen ansprechen. 🙂
    Noch einen schönn Tag.
    https://www.instagram.com/alimanfotos/

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