Was steht eigentlich hinter Girls with Cameras?

Zugegeben, es hat etwas schwammig angefangen. Als ich das Projekt startete wusste ich, dass ich einfach Fotografinnen helfen wollte besser zu fotografieren und etliche Steine für sie vor ab aus dem Weg räumen wollte.

Um Fotografinnen in meiner  Umgebung kennenzulernen habe ich Foto-Walks in und um Bad Kissingen veranstaltet. Im vergleich zu anderen Foto-Walks behandeln wir jedes Mal ein neues Thema, es gibt Unterlagen zum Thema und die Teilnehmerinnen lernen das Maximum aus ihrer Kamera heraus zu holen.

Durch meine Facebook Gruppe, den persönlichen Kontakt bei den Walks und einer Umfrage an dem über 40 Hobby-Fotografinnen teilnahmen , habe ich herausgefunden was Fotografinnen wirklich wissen möchten. Es geht weniger um Technik – auch wenn das aber immer ein Punkt ist den wir ansprechen müssen und auch werden, sondern mehr um einfach frei das zu fotografieren was einem gefällt und dabei immer besser zu werden.

Um besser zu werden muss man einfach seinen Stil erkennen. Deinen Stil kannst du entwickeln, wenn du dir selbst im klaren bist was dir gefällt und was du selbst gerne kreieren möchtest. Und schon bei diesem ersten Punkt gehen bei den meisten schon die Lichter aus. Was? Wie soll ich das je herausfinden, wenn mir so viele Bilder gefallen? Es gibt so viele Fotografen die ich bewundere!!!! Ich will so sein wie sie – wie sie alle am besten!

Ist dir schon aufgefallen, dass die Fotografen die du am meisten bewunderst einen ganz bestimmten Stil haben? Meinst du sie wären nur halb so gut, wenn sie alles fotografieren würden.

Ja, ich weiß, du füllst dich jetzt schon total eingeengt und bist noch nicht bereit zu entscheiden was deine Stil-Richtung sein wird. Das ist normal und gehört auch zum Prozess. Das kommt von ganz alleine.

Meinen eigenen Prozess in diese Hinsicht habe ich sehr genau beobachtet und auch für mich dokumentiert. Es gab zwei Elemente in diesem Prozess die mich aber immer noch ärgern:

  1. der enorme zeitliche Aufwand bis ich alles verstanden hatte
  2. der  enorme finanzielle Aufwand den ich auf mich nahm um bestimmte Bereiche der Fotografie für mich zu testen

Noch dazu kommt es, dass es gerade die Workshops waren die mich zu all dem verleitet haben – denn die Ausrüstung um das alles umzusetzen was dort unterrichtet wurde war immer wesentlich umfangreicher als das was in der Anmeldung stand.

Auch Fotografen in meiner  Verwandtschaft und Bekanntenkreis waren nicht bereit ihr Wissen mit mir zu teilen – auch nicht gegen Geld (oder sie wussten es selbst nicht).

Es war eine Zeit der Frustration, bei dem ab und an ein wundervolles Foto entstand – meistens ein Zufallsprodukt, das ich danach niemals hätte nachbilden können.

Bei all dem war es mir immer unklar welche Komponenten zusammen kommen müssen um gute Bilder zu machen – welche Elemente spielen eine Rolle um das Foto genau so hin zu bekommen?

Bilder zu erschaffen die deine Handschrift tragen sind Ergebnisse aus einem Zusammenspiel von Licht, Komposition, Perspektive, Farbe und das was du in deinem Herzen trägst.

Damit diese fünf Elemente in deiner Fotografie zusammen kommen steht nun das Konzept: Girls with Cameras.

Um dir das etwas näher zu bringen habe ich einen kleinen Workshop kreiert: “Eine Kleine Einführung in die Stil-Findung der Fotografie”. Kostenlos erhältlich über den Newsletter. Trage dein Namen und E-Mail Adresse unten in das Feld und es kann sofort los gehen!

Ich wünsche dir viel Spaß beim Lernen

Liebste Grüße

Dawn xx

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